5 Stufen des Online-Lernens und -Lehrens

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Gilly Salmon entwickelte das 5-Stufen-Modell des Online-Lernens und -Lehrens, und wenn ich dieses nun wieder ausgrabe, dann bedeutet dies, dass es noch nichts an Aktualität eingebüsst hat. Ich habe erst kürzlich wieder in einem MOOC mitgemacht und finde einige dieser Ideen oder Parallelen dazu dort wieder, implizit in der Art, wie der Kurs aufgebaut ist.  Hier das Modell als Grafik, wie sie im Buch verwendet wird. (Quelle: Salmon, G. (2011), E-tivities, The Key to Active Online Learning.)

5-stage model

Zu den Stufen

 

1 – Zugang und Motivation

Wenn wir einen Kurs erstellen und designen, dann beginnen wir im Modell unten, bei der ersten Stufe. Wie es der Name schon sagt geht es um Zugang zum Kurs und um Motivation. Was bedeutet das?

Zu Beginn des Kurses steht die Einladung. Es ist wichtig, dass die Lernenden eingeladen und willkommen geheissen werden. Man muss sich willkommen fühlen, um von Anfang an positive Gefühle gegenüber einem Lernangebot zu entwickeln.

Es mag banal klingen, aber es ist absolut zentral, dass alle Teilnehmenden den Zugang zum Online-Kurs, zum virtuellen Klassenzimmer oder zum gemeinsamen virtuellen Arbeitsbereich finden und sich erfolgreich einloggen können. Danach brauchen sie Motivation, um sich immer wieder einzuloggen, bis dies vollkommen normal und einfach wird. Die Übungen und Aufträge, die die Lernenden jetzt in dieser Phase bekommen, technisch und inhaltlich niederschwelling sind. Das heisst, es sind Übungen, zu denen man sich nicht vorbereiten muss, zu denen jede und jeder etwas sagen oder schreiben kann und die eine echte und wiederholte Interaktion erfordern.

Hier eignen sich einfache spielerische Zugänge sehr gut. Eine Übung, die wir stets verwendet haben, ist der Verbindungs-Check. Die Teilnehmenden loggen sich dafür zu Hause, noch vor der ersten Präsenzsitzung, falls es denn überhaupt eine gibt, ein und melden sich zum ersten Mal im Forum an mit einem »Hallo, ich bin angekommen!«. Die Teilnehmenden werden dann natürlich alle individuell von der Moderatorin oder vom Tutor willkommen geheissen, denn nichts ist weniger motivierend, als nicht zurück gegrüsst zu werden, wenn man hallo sagt. ;-)

2  – Online-Sozialisation

Auf der zweiten Stufe geht es um die soziale Interaktion unter den Teilnehmenden und um das gegenseitige Kennenlernen. Hier werden gleichzeitig die Interaktion und der Austausch selbst geübt. In einfachen Übungen werden die Teilnehmenden dazu animiert, sich vorzustellen oder an kleinen Online-Kennenlern-Spielen teilzunehmen. Da die Übungen einfach sind, gelingen sie in der Regel. Selbst Teilnehmende, die wenig mit Spielen anfangen können, machen normalerweise mit, da sie merken, dass sie sich sonst selbst ins Off manövrieren.

Ein Beispiel ist das Spiel »3 Behauptungen«. Die Lernenden formulieren drei Behauptungen zur eigenen Person, wobei eine frei erfunden ist und nicht der Wahrheit entspricht. Die Kolleginnen und Kollegen raten jetzt, welche der Aussagen nicht stimmt. Gleichzeitig ist es immer wichtig, in der Aufgaben-Beschreibung zu verlangen, dass die Beiträge der anderen Lernenden gelesen und kommentiert werden. Also müssen alle zum eigenen Beitrag auch drei andere Beiträge lesen und interagieren. Hier geht es auch darum, den eigenen Kontext zu zeigen, Interessen, Vorlieben, wie man zum Thema gekommen ist, was man daran spannend findet und so weiter. So können sich die Lernenden auch schon mal von den Interessen her virtuell aneinander herantasten, was für künftige Arbeitsgruppen ganz nützlich ist.

Die Moderatorin achtet darauf, dass niemand keinen Kommentar bekommt…

In dieser Phase mag es je nach Gruppe mehrere Spiele oder auch schon inhaltliche, auf den Kurs angepasste Übungen geben. Hier läuft in der Regel sehr viel, gerade weil die Teilnehmenden spontan mitmachen können und noch keine fachlichen Diskurse führen müssen.

3 – Informationsaustausch

Hier beginnt nun die fachliche Auseinandersetzung mit dem Thema. Die Lernenden recherchieren ihre Themen (in Gruppen) und tauschen sich darüber aus. Zum einen geht es darum, das eigene Thema zu umreissen, sich damit zu befassen. Zum anderen sollen die Lernenden jetzt auch recherchieren und schauen, was sie zum Thema finden. Oft verfeinern sich dann im laufe der Phase 3 die Themen noch, oder es werden neue Lernziele offenkundig.

Stichwort Lernziel: Wir haben jeweils auf dieser Stufe die persönlichen Lernziele festgelegt. Hier kommt natürlich die Lerncoaching ins Spiel, denn die Moderatorinnen müssen jetzt sicherstellen, dass alle ihr Thema finden und wissen, mit welchen Materialien sie arbeiten. Wenn in Gruppen gearbeitet wird, dann tauschen sich die Gruppen hier sehr intensiv aus.

Als Abschluss dieser Phase eignet sich online oder in einer Präsenzsitzung zum Beispiel eine Präsentation des eigenen Themas und die Quellen, die es dazu braucht. Vielleicht sind noch Fragen offen, die sich dann im Plenum oder eben in einem Forum diskutieren lassen. Hier kommt die Crowd zum Zuge, die aus einem gewaltigen Fundus an Ideen schöpfen kann und so den Studierenden neue Zugänge vermitteln kann.

Mögliche Tools für eine Online-Präsentation: Video, auch interaktive Videos, Bildergalerie, Slides, Screencast, Text…

4 – Wissenskonstruktion

Die Lernenden bearbeiten nun ihr Thema. Es geht hier darum, Wissen auszubauen. Phase vier gleicht einer Baustelle, einem Atelier, einem Büro, in dem die Teilnehmenden arbeiten.

Auch hier ist die Moderation gefragt. Um den Lernraum lebendig zu halten kann man Milestones vereinbaren mit den Lernenden, dass sie sich zu gewissen Zeiten melden oder an kleineren Übungen teilnehmen. Man kann diese Phase auch mehrschrittig angehen und mehrere Challenges einbauen, die zum Beispiel terminlich gesetzt sind. Dies ist dann sinnvoll, wenn die Teilnehmenden etwas produzieren sollen, zum Beispiel ein Konzept für ihre eigenen Praxis oder ein Outline für eine grössere Arbeit oder eine grössere Arbeit schlechthin.

Die Resultate müssen auf jeden Fall im Kursraum präsentiert und in einer gewissen Form auch geteilt werden. Gegenseitiges Feedback kann wiederum allen dienen, den eigenen Horizont noch einmal zu erweitern.

Hier kann man auch Quizzes einbauen, wenn die Gruppe keine Test-Phobie hat oder im Gegenteil Spass an etwas Wettbewerb hat. Auch muss das Quiz keineswegs bierernst gemeint sein, man kann auch zum Spiel zurückkehren und im Sinne einer Rekreation etwas Spielerisches per Quiz einbauen. ;-)

5 – Entwicklung und Evaluation

Die fünfte Phase in Salmons Modell heisst Development. Gemeint ist dass das Gelernte nun in die eigene Praxis überführt wird. Der Transfer findet jetzt statt. Es ist eine äusserst wichtige Phase, denn jetzt wird das Gelernte für die individuelle Zukunft sozusagen wirksam.

Die Lernenden sind jetzt kreativ, kritisch und reflektieren ihr Lernen. Die Lernenden beziehen sich nun wieder auf sich selbst und auf ihre Erfahrungen. Diese werden nun formuliert, reflektiert und präsentiert, die Bedeutung des Gelernten tritt nun in den Vordergrund. Auch neue Fragen tauchen nun auf, man kann nun zu einem neuen Zyklus starten oder sich langsam aus der Gruppe verabschieden. Dazu gehört auch, dass man sich fragt, wie es jetzt weiter geht und was als nächstes ansteht.

Hier würde ich auf jeden Fall ein begleitendes Forum bereitstellen sowie eine Präsentation der Gedanken wünschen, auch können hier etwas phantasievollere Darstellungsformen genutzt werden.

Mit dem Bewusstwerden des Gelernten werden die Teilnehmenden an dieser Stelle oft etwas emotionaler. Auch steht vielleicht der Abschied bevor. Man bedankt sich für die gute Zusammenarbeit und tauscht vielleicht Adressen aus. Die Köfferchen sind nun gepackt mit neuem Wissen und neuen Erfahrungen.

In dieser Phase muss die Kursdesignerin zudem bedacht sein, dass Evaluation und Kritik möglich sind. Als Idee für die Sammlung von Teilnehmer-Statements könnte z. B. eine virtuelle Pinwand dienen, an die alle etwas pinnen können. Interessant wäre es, wenn mehrere Formen dieser Evaluation möglich wie auch visualisiert würden.

Die Reflexion, so schreibt Salmon, ist ein Schlüssel zu individuellem lernen und in der Entwicklung persönlicher Lernstrategien. Deshalb ist es wichtig, das die Lehperson oder der Moderator immer wieder reflexive Fragen stellt und die Lernenden dazu animiert, sich dazu zu äussern. Überhaupt ist es zentral, dass der Lernprozess jederzeit sichtbar bleibt.

Die Resultate dieser Lernetappe, welche ein Kurs zweifelsfrei darstellt, wie auch Artefakte der eigenen Arbeit können während des ganzen Prozesses in ein E-Portfolio eingetragen werden.

Die Kunst der Online-Kurs-Designerin ist es nun, die richtigen E-Tivities mit einem spark, einem für die Motivation unerlässlichen Funken zu gestalten und im Prozess an der richtigen Stelle zu platzieren. Auf diesen Spark werde ich in einem anderen Blogpost zurückkommen. Stay tuned!

 

Working out Loud

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Über eine Publikation von Julian Stodd, Sea Salt Learning, bin über das Konzept des Working Out Loud gestolpert, und war erstaunt: Noch nie gehört! Kurz zusammengefasst bedeutet dies in fünf Schritten:

Working Out Loud
Working Out Loud

Die fünf Elemente des Konzepts sind: Building a social network, making you and your work visible, lending with generosity, getting better, being purposeful. Weitere Informationen unter John Stepper: Working Out Loud, for a better career and life. Im Interview mit dem 70:20:10 Forum erklärt der Autor John Stepper das Modell näher.

In den kommenden Wochen möchte ich in diesem Blog unter anderem auch darüber nachdenken, was dies für mich bedeutet. Ich möchte mich in dieser Hinsicht weiter entwickeln und werde mir die fünf Stufen untersuchen, um herauszufinden, wo ich selbst im Moment stehe. Wie ich dies alles tun werde, weiss ich jetzt noch nicht. Die bedeutet für mich, dass ich mich jetzt auf die Suche nach Lösungen begebe, auf die Suche nach dem best job ever. Ich bin gespannt, ob es ihn gibt. Folgende Beiträge sind also in den nächsten Wochen Programm:

– Bilde sin soziales Netzwerk
Meine Sozialen Medien und was ich damit mache. Vor allem aber will ich herausfinden, was ich besser machen kann.

– Mach dich und deine Arbeit sichtbar
Was mache ich schon? Was noch nicht? Warum ist das alles so schwierig?

– Sei grosszügig!
Warum ist es wichtig, grosszügig zu sein? Was genau ist damit gemeint?

– Werde besser!
Das ist immer mein Ziel. Dranbleiben und besser werden. Ich will in den oben genannten Punkten besser werden. Aber auch meine Produkte sollen besser werden.

– Verfolge ein Ziel, einen Zweck; Wisse, warum du etwas tust.
Ziel und Zweck ist es, den besten Job ever zu finden oder selbst zu kreieren.

Ich werde die Schritte hier beschreiben, aber ich werde mich natürlich nicht ausschliesslich damit befassen.
Ich freue mich jedenfalls über Gedanken und Feedbacks, hier im Blog oder auf Twitter @netzlernen.

Ach und noch etwas. Ich werde hier vermehrt auch Englisch posten oder Artikel übersetzen, da ich das auch besser machen will. :-)

 

Online-Kurse: Neue Preise

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Udemy hat eine neue Preispolitik angekündigt. Ab dem 4. April werden alle Online-Kurse alle zwischen 20 und 50 € kosten. Auch Kurse, die bisher bis zu 300 € gekostet haben. Zudem werden die Mega-Rabatte gestrichen, es sind „nur“ noch Rabatte bis 50% möglich. Mein Kurs »Tests und Quizzes erstellen mit Moodle 3« wird am 4. April regulär noch 30€ kosten.

sale

Angesichts dieser Änderung habe ich mich entschieden, bis meinen Kurs hier bis zum 3. April für 22€ anzubieten. Wer die Nachrichten zum e-motional learning in der Spalte rechts abonniert, bekommt Infos zu künftigen Aktionen zu neuen Kursen oder (Gratis-)Publikationen.

Ich freue mich jedenfalls darauf, neue Teilnehmerinnnen und Teilnehmer sowie neue Abonnentinnen und Abonnenten kennen zu lernen!

QFT: Question Formulating Technique

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Die QFT Question Formulating Technique ist eine Methode, um Studierende anzuregen, eigene Fragen zu einem Thema zu formulieren. Sie lernen, Fragen zu formulieren, für die sie normalerweise wohl zu wenig Zeit aufbringen (können). Sie lernen auch, Fragen anders, aus einer anderen Warte heraus zu stellen. Sie lernen, aus geschlossenen Fragen offene Fragen zu formulieren und umgekehrt. In der Diskussion mit anderen Studierenden lernen sie zudem, wie andere an ein Thema herangehen und was für Fragen daraus resultieren.

Entwickelt wurde die Methode von Luz Santana und Dan Rothstein vom Right Question Institute in Cambridge, MA.

Die QFT entfaltet sich in 6 Schritten:

  1. Fokus
    Am Anfang dieser Technnik steht ein Fokus, ein Aspekt eines Themas. Dies kann durch Dozierende oder Lehrpersonen bestimmt werden oder auch durch die Studierenden oder Gruppen von Studierenden selbst.
  2. Fragenproduktion
    Anschliessend werden Fragen generiert, und zwar viele. Diese Phase gleicht einem Brainstorming. Es ist essentiell, dass alle Fragen gestellt und aufgeschrieben werden, die auftauchen, und zwar genau so, wie sie auftauchen. Wie beim Brainstorming gibt es Regeln: Nichts ist verboten, keine Frage ist gut oder schlecht. Alles wird gesammelt und notiert.
  3. Kategorien: offene und geschlossene Fragen
    Nun wird kategoriesiert. Die Fragen werden in offene und geschlossene Fragen geordnet. Anschliessend wird umformuliert: Offene Fragen werden zu geschlossenen Fragen umformuliert, geschlossene Fragen werden zu offenen Fragen umformuliert. Anschiessend kommt die Diskussion und Reflexion: Was passiert mit den Fragen? Welches sind Vor und Nachteile der Fragetpyen?
  4. Priorisierung der Fragen
    Nun werden die Fragen priorisiert und ausgewählt, mit denen man weiter gehen möchte. Dabei ist es essentiell zu wissen, welches Ziel man verfolgt. Es ist ein Unterschied, ob die Fragen zu Themen für Seminararbeiten führen sollen, oder als Prüfungsgrundlage dienen müssen. Für diese Zwecke sind nicht alle Fragen gleich geeignet. Die Studierenden beginnen hier, ihre konkreten nächsten Handlungsschritte zu planen.
  5. Wie weiter?
    Im nächsten Schritt arbeiten Dozierende und Lernende zusammen um herauszufinden, wie sie die Fragen weiter verwenden sollen. Beispielsweise könnte eine weitere Aufgabe sein, dass die Studierenden nun aus den priorisierten Fragen weitere drei Fragen herauskristallisieren. Allenfalls werden diese Fragen im Unterricht weiter verfolgt und diskutiert, z. B. in einem Sokratischen Seminar.
  6. Reflexion: Was haben wir gelernt?
    Die durchlaufenen Stadien werden noch einmal in Erinnerung gerufen. Der Prozess von Fragenproruktion, -verbesserung und -priorisierung wird reflektier. Dabei können durchaus individuelle Erkenntnisse formuliert werden.
    Es hilft den Studierenden, ihr eigenes Lernen zu erkennen und zu reflektieren, wenn dieser Prozess vollkommen transparent gehalten wird. Sie haben so die Möglichkeit zu erkennen, wie die QFT zu ihrem Denken und Lernen beigetragen hat, den Prozess verinnerlichen und in neuen Situationen wiederholen.

Was nun an dieser Methode fundamental anders ist, ist die Tatsache, dass die Studierenden die Fragen stellen, und nicht die Lehrenden. Die Studierenden nehmen das Lernen in die Hand. Es regt das Denken an und initiiert Erkenntnisprozesse, die wiederum das Selbstbewusstsein stärken.

Links: Teaching Students to Ask Their Own Questions // hepg.org

 

Emotionen

Posted on Posted in Allgemein

Emotionen sind Handlungsimpulse.

Daniel Goleman, Emotionale Intelligenz, S. 22ff.

Wenn ich gefragt werde, welche Gefühle es gibt, dann kommen mir so auf Anhieb etwa sechs spontan in den Sinn. Etwa: Freude, Liebe, Wut, Angst, Ekel, Trauer. Aber es gibt noch viele mehr. Wir sind emotionale Wesen, wobei die Emotionen auch biologisch gesteuert werden, und nicht nur von der Vernunft gesteuert werden. Evolutionsgeschichtlich ist es sogar so, dass die Emotionen die Vernunft ausschalten. Angst zum Beispiel kann unmittelbare Flucht bedeuten. Wer stehen bleibt, wird in freier Wildbahn unter Umständen gefressen. Und das muss so sein, denn sonst wären wir heute nicht dort, wo wir sind.

Werner Stangl beschreibt in seinen Arbeitsblättern psychologische Erklärungsmodelle durch die Geschichte.

Beziehung im Online-Kontext

Posted on Posted in Beziehung, Kommunikation

Mit Resonanz ist das unbewusste Imitieren von körperlichen, seelischen oder von emotionalen Verhaltensweisen im Gegenüber gemeint. Joachim Bauer beschreibt in seinem Aufsatz »Kleine Zellen, Grosse Gefühle – wie Spiegelneurone funktionieren« die Bedeutung der Spiegelneuronen in Bezug auf die Beziehungsfähigkeit. Auf dem Hintergrund der Frage, wie man in Online-Umgebungen Beziehungen aufbaut und pflegt, ist hier von Bedeutung, was Bauer mit Resonanz meint. Gerade diese ist online erschwert.

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Die Kraft der Bilder

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Bilder transportieren Emotionen
Bilder haben die Kraft, Emotionen auszulösen, Erinnerungen wachzurufen, Informationen und Werte zu transportieren. Die Erinnerung vieler Menschen an 9/11 ist ein Bild: das Flugzeug, das in die Twintowers fliegt. Vietnam-Krieg oder Abu Ghraib sind Themen, bei denen uns Bilder in den Sinn kommen. Häufig ist es das gleiche Bild. In den letzten Jahrzehnten und vor allem auch mit dem Aufkommen des Internets ist die Macht der Bilder noch grösser geworden. Wir sprechen von einer wahren Bilderflut. Dabei ist aber zu bedenken, dass durch die Presse und die Online-Medien oft exakt die gleichen Bilder verwendet werden. Die Flut ist vielleicht grösser, aber die Varietät an Bildern scheint eher abgenommen zu haben.

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